Nachrichtenarchiv

Anlagenmechaniker-Lehrlinge im 3. Lehrjahr zu Besuch bei der Firma TECE in Emsdetten

Das 3. Lehrjahr im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik besuchte zusammen mit den Berufsschullehrern am 31.05.2017 die Firma TECE in Emsdetten.

Auf dem Tagesprogramm stand in diesem Jahr:

  • Begrüßung und Vorstellung der TECE-Azubis
  • Vortrag Entwässerungstechnik (Bodenebene Duschenentwässerung, Punkt.Linie.Dicht!, von superflach bis höchste Ablaufleistung, Abdichten im System mit Kombinationsprüfungen, Abscheideranlagen für eine umweltgerechte Entsorgung)
  • Vortrag Rohr-Installationstechnik für komplexe Bauaufgaben (Sicherheitsvorteile O-ringfreier Rohrverbindungen, Fußbodenheizungen im Nass- und Trockensystem, werkzeuglose Steckverbinder für den Profi bis 63 mm)
  • Werksrundgang
  • Azubi-Vortrag "Die Aufgaben der Außendienstmitarbeiter bei TECE"
  • Vortrag Schall- und Brandschutz in der Vorwandtechnik (ökologische und nachhaltige Spültechnik, barrierefrei nach DIN EN 18040, das WC-Terminal, Spültechnik mit Geruchsabsaugung, höhenverstellbar)

Seit vielen Jahren besuchen die SHK-Lehrlinge die Firma TECE in Emsdetten. Immer am Mittwoch vor Pfingsten!

Der Termin 2018 ist schon gebucht!

Du willst eine Zukunft - Wir bieten sie Dir!

Ausbildungstag im Bau-ABC Rostrup

In Fortsetzung des Bau-Berufsinformationstages in der Oberschule  Haren fand nun der Ausbildungstag im Bau-ABC in Rostrup statt. Dabei erhielten die Schüler/innen in einem geführten Rundgang einen Eindruck von der Vielfältigkeit des Baugewerbes. Einen ersten Eindruck von den verschieden Berufsbildern im Hochbau, Tiefbau sowie der Maschinen- und Gerätetechnik erhielten die Schüler/innen an diesem Tag durch Praxisprojekte, die von dem Ausbildungspersonal der Schulungsstätte vorbereitet und begleitet wurden.

Großes Interesse an der Praktischen Berufsweltorientierung an der Marienschule in Lingen

An verschiedenen Stationen konnten Schüler der Marienschule nun im Rahmen der Berufsorientierung Informationen für verschiedene Ausbildungsberufe sammeln. Welche Berufe gibt es? Welchen Schulabschluss braucht man? Und welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung? Das waren die häufigsten Fragen während der zweitägigen Veranstaltung.

Die SHK-Innung Meppen/Lingen stellte dabei den Ausbildungsberuf zum Anlagenmechaniker SHK vor. Die ehemaligen Schüler der Marienschule  Steffen Lindt und Marius Hopmann absolvieren gerade eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker bei der Firma Heilen in Lingen. Für die 70 Schüler, die an zwei Vormittagen die Veranstaltung besuchten, bestand so die Möglichkeit sich aus erster Hand über die Ausbildung zu informieren. Zudem konnte ein praktischer Fachwettbewerb absolviert werden. Technisches Verständnis und Geschicklichkeit waren bei der Zusammensetzung der verschiedenen Rohrsysteme gefragt. Mit Hilfe der Ausbildungskampagne „Zeit zu Starten“ stand den angehenden Anlagenmechanikern umfassendes Info-Material zur Verfügung um neben den eigenen Erfahrungen in der Ausbildung über den Beruf des Anlagenmechanikers zu informieren.

Dem regionalen Handwerk fehlen Lehrlinge

Ausbildungsinitiative zieht Bilanz

Meppen. Mit der Ausbildungsinitiative „Zukunft regionales Handwerk“ beschäftigt sich die Meppener Kreishandwerkerschaft seit 2012. Nun haben die Verantwortlichen eine Zwischenbilanz gezogen und dabei auf die aktuelle Lehrstellensituation hingewiesen.

Durch Werbung, Ausbildungsbegleitung und Schritte zur Verbesserung der Lage auf dem Lehrstellenmarkt will die Kreishandwerkerschaft das Image des Handwerks aufpolieren und langfristig qualifizierten Nachwuchs sichern. Dazu wurden beim Start des Projekts vor fünf Jahren unterschiedliche Aktivitäten gestartet.

„Gut, dass wir es auf den Weg gebracht haben“, sagt Harald Hüsers. Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft zieht ein zufriedenes Fazit. Mithilfe der Initiative habe man die Zahl der Auszubildenden mindestens halten können. Nicht in allen Regionen sei das dem Handwerk möglich gewesen. Auch die Innungen würdigten dies, so Hüsers.

Den Start machten 2012 drei Sparten, nämlich Sanitär, Heizung, Klima (SHK), Kfz und Metallbau. Mittlerweile sind fünf weitere Innungen hinzugekommen, darunter Bau, Maler und Tischler.

Ein wichtiger Baustein der Ausbildungsbegleitung sind die Vertiefungslehrgänge vor den Gesellenprüfungen. Auch der berufsbezogene Mathematikunterricht gehört dazu. Beides zeige Wirkung, sagt Michael Einhaus, Geschäftsführer des Bildungswerks des Meppener Handwerks. Deutlich weniger Auszubildende rasseln demnach durch die Prüfungen. „Im Bereich SHK hatten wir früher eine Durchfallquote von fast 50 Prozent, zuletzt waren es nur noch 15 Prozent.“

Im April startet die Kreishandwerkerschaft wieder ihre Lehrstellenbörse, bei der in Schulen auf Ausbildungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Sparten hingewiesen wird. Aus Sicht des Handwerks ist das nicht zuletzt mit Blick auf das am 1. August beginnende neue Lehrjahr dringend nötig. Laut Andrea Herrmann von der Kreishandwerkerschaft sind zu diesem Stichtag derzeit 190 Lehrstellen im mittleren Emsland unbesetzt, darunter allein 51 in der Sparte SHK. Auch der Metallbau ist stark betroffen: Die 55 Innungsbetriebe zwischen Twist und Herzlake weisen 32 freie Stellen auf.
 
Das liegt einerseits in der guten Auftragslage der Betriebe: „Einen Konjunkturindex von 94 von 100 wie jetzt gab es noch nie“, sagt Hüsers. Andererseits mache sich der Trend zur höheren Schulbildung bemerkbar. Viele Schüler strebten Fachabitur oder Abitur an, statt direkt eine gewerblich-technische Ausbildung zu absolvieren. Dabei eröffneten sich auch auf diesem Weg gute Karrierechancen, etwa durch ergänzende Ausbildungen zum Meister und geprüften Betriebswirt.

Als Nächstes will die Initiative das E-Learning verstärken: Mithilfe von Computerprogrammen sollen die Azubis eine „effektive Lernbegleitung“ erhalten und Nachweise über ihren Lernfortschritt erhalten, erläutert Hüsers. Das Konzept dahinter sieht vor, Präsenzzeiten in der Werkstatt zugunsten von Bildschirmarbeit zu senken.
Schließlich steht auch eine intensivierte Nachwuchswerbung mittels sozialer Medien auf der Aufgabenliste. Nachdem die Facebook-Seite des Gesamtprojekts nicht den erhofften Zuspruch erhalten hat, liegt der Fokus nun auf den entsprechenden Seiten der jeweiligen Innungen.

 

Zogen ein zwischenzeitliches Fazit des Projekts "Zukunft regionales Handwerk": Harald Hüsers, Andrea Herrmann und Michael Einhaus.

Foto: Tim Gallandi

100 Absolventen erhalten Gesellenbriefe

Für die Jahrgangsbeste Tabea Opitz heißt es nun: Studium statt Stelle

Rund 100 Junghandwerker haben ihre praktischen und theoretischen Prüfungen abgelegt. Im Rahmen einer großen Feier im voll besetzten Kossehof wurden am Wochenende den Absolventen die Gesellenbriefe überreicht.

Kreishandwerksmeister Andreas Nünemann sagte, der Berufsabschluss im Handwerk sei etwas Besonderes. Dies habe zum einen mit der Bewältigung theoretischer Aufgaben, zum anderen mit praktischen Arbeiten und einem fehlerfreien Umgang mit Maschinen und Werkzeug zu tun, sagte Nünemann. „Das macht das Besondere aus und unterscheidet die Abschlussprüfung im Handwerk von vielen anderen Prüfungen“, meinte er.

Kreisdezernent Marc-André Burgdorf erklärte, mit diesen Prüfungen sei das Fundament für das weitere Leben gelegt worden. Die Geprüften zeigten mit diesem Abschluss, dass sie Charakter und Durchhaltevermögen hätten. Damit lobte er die neuen Gesellen für ihren Weg in den vergangenen Jahren. „Man wird in dieser Ausbildung auch geformt, und verzeihen Sie bitte den Ausdruck, es gibt auch Situationen, in denen man Dreck fressen muss“, ging er weiter auf den alten Spruch ein, dass Lehrjahre eben keine Herrenjahre sein könnten.

„Wissen ändert sich“

Burgdorf ging auch auf das sich ständig verändernde Wissen ein, das sich junge Menschen heute aneignen könnten. „In fünf Jahren wird vieles schon wieder ganz anders sein“, mahnte er die Absolventen, sich stetig weiterzubilden. „Zu einem guten Handwerker gehören auch die Sekundärtugenden, wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit“, forderte er die Gäste auf, diese Werte nicht außer Acht zu lassen.

Das Handwerk, häufig als Familienbetrieb geführt, sei eindeutig eine Stütze der deutschen Marktwirtschaft, sagte Burgdorf weiter. „Bleiben Sie hier im Emsland oder kommen nach einiger Zeit wieder zurück, weil wir Sie hier im Emsland als Menschen und als Arbeitskräfte brauchen“, gab er den jungen Leuten mit auf ihren Weg. Natürlich wisse er, dass das Handwerk auch zu kämpfen habe. Das liege aber nicht daran, dass es keine Aufträge gebe. „Das Handwerk hat ganz einfach Nachwuchssorgen, obwohl viele andere Länder die Bundesrepublik wegen ihres Ausbildungssystems beneiden“. Er hoffe, dass sich doch wieder mehr junge Menschen beim Handwerk bewerben.

Neue Botschafter

Während der Freisprechung riet Kreishandwerksmeister Nünemann den jungen Leuten, selbstbewusst durchs Leben zu gehen. „Seien Sie sich darüber im Klaren, dass Sie durch Ihre Arbeit ab sofort zu den Botschaftern des Handwerks gehören.“ Es gebe eine Verpflichtung, gegenüber den Arbeitgebern, Kunden, Kollegen und erst recht gegenüber den zukünftigen Auszubildenden, immer verantwortlich zu handeln, rief Nünemann den neuen Kollegen zu.

Für die Absolventen sprach die neue Kfz-Mechatronikerin Tabea Opitz, die sich nach dem Abitur für einen Handwerksberuf entschieden hatte. Optiz freute sich, dass sie nach der Ausbildung in ihrer Werkstatt ziemlich schnell selbst habe Hand anlegen dürfen. „Ich weiß, dass heute im Beruf das Prinzip des lebenslangen Lernens gilt“, ging sie auf die Rede von Burgdorf ein. Schade finde sie allerdings, dass sie, trotz vieler Bewerbungen, keinen Arbeitsplatz angeboten bekommen hätte.

Duales Studium

Opitz gehört unter anderem zu den neun Jahrgangsbesten. Jetzt geht die junge Frau nach Osnabrück, um dort ein Duales Studium mit Fachrichtung Fahrzeugtechnik zu beginnen. Die Gesellenbriefe für die Jahrgangsbesten übergaben anschließend Bürgermeister Helmut Knurbein, Landtagsabgeordneter Bernd-Carsten Hiebing, Marc-André Burgdorf und Andreas Nünemann.

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Ausbildungstag im Bau-ABC

In Fortsetzung des Bau-Berufsinformationstages in der Oberschule  Twist in Kooperation mit der Oberschule Dalum, fand nun der Ausbildungstag im Bau-ABC Rostrup statt. Dabei erhielten die Schüler in einem geführten Rundgang einen Eindruck von der Vielfältigkeit des Baugewerbes. Einen ersten Eindruck von den verschieden Berufsbildern im Hochbau, Tiefbau sowie der Maschinen- und Gerätetechnik erhielten die Schüler an diesem Tag durch Praxisprojekte, die von dem Ausbildungspersonal der Schulungsstätte vorbereitet und begleitet wurden.

Auszeichnung für besonders gute Leistungen bei der Berufsinformationsbörse (BIB)

Fachwettbewerbe der Innungen wurden gut angenommen

Im Nachgang zu der Berufsinformationsbörse (BIB) im Herbst 2016 in den BBS Meppen fand nun die Siegerehrung zu den Fachwettbewerben im Metall und Bau-Handwerk sowie in den Gewerken Maler- und Lackierer und Sanitär, Heizung und Klimatechnik (SHK) statt. An der Veranstaltung nahmen auch die Obermeister der verschiedenen Gewerke und einige Eltern teil. Die Innungen hatten sich im Rahmen der Ausbildungsinitiative „Zukunft Regionales Handwerk“ mit Informationsständen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen an der Berufsmesse beteiligt. In kleineren Fachwettbewerben konnten die Schüler ihr vorhandenes Wissen und die Geschicklichkeit für eine Ausbildung im Handwerk unter Beweis stellen. So galt es z.B. an den Ständen der Metall- und SHK-Innung eine Metall- und Rohrkonstruktion unter einer Zeitvorgabe zu montieren. An dem Info-Stand der Bau-Innung wurden ein Minibagger und ein Baukran für einen Geschicklichkeitswettbewerb vorgehalten und am Messestand der Maler- und Lackierer-Innung konnte mit Hilfe einer Planungssoftware eine Raumgestaltung vorgenommen werden.

Die besten Leistungen wurden nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Haus des Handwerks ausgezeichnet. Dabei überreichten die Obermeister den Schülern ein Gutscheinpräsent und wiesen auf die Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten nach einer Berufsausbildung im Handwerk hin. „Nach der Gesellenprüfung gehört ihr zu den Fachkräften, die im Emsland dringend gesucht werden und es eröffnen sich vielfältige nebenberufliche Weiterbildungsmöglichkeiten!„ gaben die Obermeister den Schülern mit auf dem Weg.

Geschäftsführer Harald Hüsers verwies auf die Internetseite www.zukunft-regionales-handwerk.de, wo eine Vielzahl von Informationen für eine handwerkliche Ausbildung und die Aufstiegsmöglichkeiten zum Handwerksmeister und zum Geprüften Betriebswirt hinterlegt sind. Die nebenberufliche Aufstiegsfortbildung im Handwerk ist vor Ort in den Bildungseinrichtungen des Handwerks in Meppen und Lingen möglich und mit einem Universitätsstudium gleichgestellt betonte Hüsers.

Das Schulpraktikum oder ein freiwilliges Praktikum während der Ferien sind nach wie vor die besten Möglichkeiten herauszufinden, welcher Ausbildungsberuf am besten zu einem passt. Allein im Innungsbezirk Meppen stehen dafür in 11 verschiedenen Handwerksbranchen 16 Ausbildungsberufe zur Auswahl. „Einfach über ein Praktikum ausprobieren!“ lautete die Empfehlung der Obermeister an diesem Abend.

Freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze können auch über die Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft unter Tel. 05931/98 07 -0 angefragt werden.

In den Fachwettbewerben wurden die nachfolgenden Platzierungen erreicht:

Metall-Handwerk

1. Pascal Schmidt/Haren

2. David Janzen/Haren

3. Christian Hocke, Haren

 

 Maler- und Lackierer-Handwerk

1. Julian Kolakusic/Haselünne

2. Hendrik Stummermann/Dalum

 

SHK-Handwerk

  1. Felix Hartmann/Haselünne
  2. Patrick Lodde/Werlte
  3. Melvin Lampe/Haselünne

 

Bau-Handwerk

  1. Leon Schmidt/Haselünne
  2. Lennard Triphaus/Haselünne
  3. Marco Strüwig/Herzlake

 

Foto: Gruppenfoto im Rahmen der Siegerehrung (Eltern, Schüler, Obermeister)

Angehende KFZ-Mechatroniker zu Besuch auf der Motor-Show Essen

Raus aus der Werkstatt und berufliche Weiterentwicklung einmal ganz anders erleben . das war das Motto der angehenden Mechatroniker der Kraftfahrzeug-Innung Meppen.

Der Besuch der Essener Motor-Show war ein willkommener Anlass, 38 Lehrlinge des 2. Lehrjahres  zum Kraftfahrzeugmechatroniker/in einen eindrucksvollen Tag zu ermöglichen. Die vier Schwerpunkte Tuning, Motorsport, sportliche Serienfahrzeuge und Klassiker stießen dabei auf großes Interesse der Besuchergruppe. "Das ist Auto-Emotion pur", so Matthias Hillmann, Obermeister der Kfz-Innung Meppen. "Das ganze Erscheinungsbild der Messe ist einfach super für unseren Berufsnachwuchs", so der Innungsobermeister weiter. Die Fachlehrer der Berufsbildenden Schulen Meppen haben die Fahrt begleitet und betonten, dass Autoaffinität und Technikbegeisterung die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung und Berufstätigkeit im Kfz-Handwerk sind. "Unsere Schüler sind die Zielgruppe und nehmen einen Motivationsschub mit", so das Kollegium der BBS Meppen.

Innung für Elektro- und Informationstechnik Meppen setzt mit E-ZUBIS.DE auf das Ausbildungsjahr 2017

Die Elektro-Innung Meppen setzt die Nachwuchsaktivitäten für das Ausbildungsjahr 2017 nun in Verbindung mit der neuen Kinowoche im Dezember mit einem Kinospot aus der Imagekampagne E-ZUBIS.DE im Kino Germania Lichtspiele in Meppen fort. Nachdem mit dem Messeauftritt im Rahmen der diesjährigen Berufsinformationsbörse (BiB) in den BBS Meppen bereits das vorhandene Lehrstellenangebot vorgestellt wurde können die Ausbildungsmöglichkeiten nun auch online über die Plattform E-ZUBIS.DE abgerufen werden.

In dem Kinospot wird die Internetplattform E.ZUBIS.DE umworben. Auf dem Infoportal sind zahlreiche Informationen für Eltern, Schüler und Lehrlinge hinterlegt, die sich für eine Ausbildung im Elektrohandwerk interessieren. Für Schüler in der Berufsorientierung findet man hier praktische Tipps für die Bewerbung. Weiterhin sind hier Informationen über die Berufsperspektiven für die Meisterausbildung oder für das nebenberufliche Studium zum Geprüften Betriebswirt hinterlegt. Auch die verschiedenen Ausbildungsschwerpunkte im Berufsbild Elektroniker werden hier dargestellt. Über einen Postleitzahlenfilter findet der Schüler schnell den Kontakt zu einem Ausbildungsbetrieb in seiner Nähe und kann online Kontakt mit dem Ausbildungsbetrieb aufnehmen.

E-ZUBIS.DE ist auch bei Facebook. Zahlreiche Aktivitäten rund um das E-Handwerk und den Zukunftsthemen wie Smart-Home-Systeme, Elektromobilität oder Intelligente Gebäudetechnik werden hier kommuniziert und ermöglichen den Austausch mit anderen Bewerbern oder Auszubildenden.

Der Vorstand der Elektro-Innung Meppen ist mit den aktuellen Ausbildungszahlen im Innungsbezirk Meppen zufrieden. 21 Lehrverhältnisse im Ausbildungsjahr 2015 stehen aktuell 25 Ausbildungsverträge für das Jahr 2016 gegenüber, wobei noch nicht alle Verträge in die Lehrlingsrolle eingetragen sind. „Wir hoffen, so Obermeister Hans Overkamp, dass wir mit den bewährten und neuen Instrumenten der Nachwuchswerbung diesen positiven Trend auch im Ausbildungsjahr 2017 fortsetzen können.

 

Foto: Vorstand der Elektro-Innung Meppen

Von links: Thomas Westendorf, Marco Mäsker, Michael Sur, Hans Overkamp, es fehlt: Thorsten Gebken

Ausbildungsinitiative „Zukunft Regionales Handwerk“ stellt Ausbildungsberufe vor

„Wir setzten auf nachwachsende Ressourcen: Azubis.“ war das Motto des Info-Standes der Kreishandwerkerschaft während des diesjährigen Berufsinformationstages der Johannesschule Meppen. Schüler der neunten Klasse konnten sich einen Vormittag über die Ausbildungsberufe zum Tischler/in, Elektroniker/in, KFZ-Mechatroniker/in, Metallbauer/in, Feinwerkmechaniker/in sowie Anlagenmechaniker/in informieren.

Im Rahmen eines Fachwettbewerbs, an dem sich ca. 100 Schüler beteiligten, konnten die Schüler ihr technisches Verständnis sowie handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Dabei wurde ein Rohrnetz und eine Metallkonstruktion unter einer Zeitvorgabe zusammengebaut. Die Schüler Jannik Deters, Luca Cieplik, Henner Lanfer und Mika Dröge-Kalvelage bewiesen dabei am meisten Geschick und erzielten die schnellste Bearbeitungszeit. Sie wurden nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit einem Gutschein als Sachpreis ausgezeichnet.

Seitens der Kreishandwerkerschaft und der Johannesschule Meppen wurde der Berufsinformationstag als Erfolg bewertet. Die gute Vorbereitung und Organisation hat uns viele Kontakte und Gespräche mit den Schülern ermöglicht, betonte Andrea Herrmann von der Kreishandwerkerschaft. So konnten erste Kontakte für ein Praktikum im Frühjahr 2017 hergestellt werden. Die Zusammenarbeit soll mit dem nächsten Berufsinformationstag fortgesetzt werden, so Beratungslehrer Karl-Heinz Lammersdorf und Andrea Herrmann im Rahmen einer Nachbetrachtung der Veranstaltung.

Weitere Informationen zu dem Projekt sind auf der Internetseite www.zukunft-regionales-handwerk.de hinterlegt.

 

Das Foto zeigt von links: Karl-Heinz Lammersdorf, Jannik Deters, Luca Cieplik, Henner Lanfer, Mika Dröge-Kalvelage und Andrea Herrmann

Einblick in die Arbeitswelt

Berufsinformationsbörse an der Johannesschule Meppen - Firmen stellen sich vor

Informationen über verschiedene Ausbildungsberufe boten jetzt gleich mehrere einheimische Unternehmen den Schülern der Johannesschule. In der Aula der Oberschule konnten die Firmen dazu Stände aufbauen und mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen.

Ergänzt wurde das Angebot durch eine Laufbahnberatung der Bundeswehr und dem Stand der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) sowie Präsentationen der Marienhausschule und der Berufsbildenden Schulen. Einen ganzen Vormittag konnten sich die Schüler der neunten Klassen über die bevorstehende Berufswahl informieren.

Die Meppener Firma "Elektro- und Klimatechnik Otten" präsentierte dabei Projekt die mit Hilfe des Wahlpflichtkurses Technik der Johannesschule zustande gekommen waren. Je ein halbes Schuljahr verbringen Kursteilnehmer während der Schulzeit einen Teil ihres Unterrichts in der Firma Otten. Durch diese Partnerschaft konnten schon Praktikums- und Ausbildungsplätze gewonnen werden.

Am Stand der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd nahmen die Vorabschlussschüler an einem Geschicklichkeitstest teil. Hier konnten sie ihre Fähigkeiten im Bereich Geometrie einsetzen. Ein Auszubildender zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik sowie Vertreter der Kreishandwerkerschaft  erklärten den Schülern die Anforderungen an diverse Ausbildungsberufe.

Auf große Resonanz stießen die Säure-Base-Titartionen der Firma DSM Kunstharze. Mit Hilfe einer Fotostrecke erläuterten Ausbilder und Lehrlinge die komplizierten Fertigungsvorgänge.

Insgesamt konnten sich die Jugendlichen Informationen über dutzende Ausbildungsberufe, vom Speditionskaufmann bei der Firma Boll bis hin zur Fachkraft für Lagerwirtschaft bei der Firma Peters Maschinenbau, einholen. Die WTD 91 bot eine Information über den Beruf des Mechatronikers mit Hilfe einer Greifarm-Installation an. Auch die emsländischen Volksbanken waren mit Auszubildenden in der Johannesschule, um den Beruf des Bankkaufmanns zu werben. Besonders positiv für die Schüler war die Anwesenheit von zahlreichen Auszubildenden aus den einzelnen Berufsparten.

Nicht alle Schüler streben nach dem Schulabschluss direkt eine Berufsausbildung an. So waren die Stände der Berufsbildenden Schulen und der Marienhausschule ebenso gefragt. Hier gab es Auskünfte zu den verschiedenen weiterführenden Schulabschlüssen sowie zu schulischen Ausbildungen wie Heilerziehungspfleger oder Erzieherin.

 

EL-Kurier Am Sonntag - Meppen - (Sonntag, 04.09.2016)

Bericht & Foto: Johannesschule Meppen

Schüler präsentieren das Ergebnis des Geschicklichkeitstestes.

Rund 100 Handwerkslehrlinge erhalten ihr Wertpapier

Lossprechungsfeier in Haren - Lebenslanges lernen

Die Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd hat rund 100 Junghandwerkerinnen und Junghandwerkern die Gesellenbriefe überreicht. Im Saal Hagen in Haren begrüßte der Vorsitzende Kreishandwerksmeister Andreas Nünemann die jungen Leute und verglich den Gesellenbrief mit einem Wertpapier: Welche Perspektiven sich dem Besitzer damit öffnen, bestimme dieser selbst.

Ehrengäste des Abends waren Bernd Carsten Hiebing (Mitlgied des Landtages), Marc-André Burgdorf (Kreisrat), Markus Honnigfort (Bürgermeister der Stadt Haren), Fritz Herbers (Ehrenkreishandwerksmeister), Georg Kall (Kreishandwerksmeister), Franz Egbers (Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Meppen), Maria Borgmann (1. Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes Emsland) und Frank Thiel sowie Sven Leisdon von der Emsländischen Volksbank.

Markus Honnigfort sah den Handwerker in verschiedenen Rollen. Er sei ein Berater, auf den sich der Kunde verlassen kann. Er sei aber auch oft der Retter in der Not, der danach die Wertschätzung des Kunden erfahre. Erfahrungsgemäß halte das Gelernte aber nur fünf Jahre an. "Deshalb bleiben Sie neugierig und kreativ", riet er den Gesellinnen und Gesellen. Das Handwerk brauche junge und versierte Handwerker.

Von den Obermeistern und Prüfungsausschüssen der Innungen konnten die Prüflinge in den kaufmännischen und handwerklichen Berufen ihre lang ersehnten Gesellenbriefe entgegennehmen.

Bernd Carsten Hiebing überreichte den neun besten Prüfunglingen einen Preis. In seiner Ansprache machte er deutlich, wie stolz er auf die gut ausgebildenten Handwerker im Emsland und der Umgebung sei.

Florian Kötting schilderte den Ausbildungsverlauf noch einmal aus der Sicht eines Maurerlehrlings. Er wünschte allen neuen Gesellen alles Gute für die Zukunft. Sei es im Beruf oder in einem Studium.

Andreas Nünemann zitierte Jokob Mincer, der vor knapp 60 Jahren die Kernaussage traf, dass das Lebenseinkommen umso höher ausfalle, je mehr Zeit jemand am Anfang der Erwerbstätigkeit in Bildung investiert habe. Hierbei seien aber nicht nur die verschiedenen Studiengänge gemeint, sondern auch die Weiterbildungsmöglichkeiten, die es nebenberuflich gebe.

Er bedankte sich auch bei der Kolpingkapelle Haren, die für den musikalischen Rahmen sorgte.

 

 

Neun Lehrlinge wurden als Prüfungsbeste ausgezeichnet, v. l.: Andreas Nünemann, Jan vor dem Brocke (Tischler, Hermann-Josef Kuhl), Argischti Shahinjan (Metallbauer, Bruns Umwelt- und Entsorgungstechnik), Julian Smolarek und David Janzen (Feinwerkmechaniker, Fa. Bergmann Maschinenbau), Michele Rakers (Maler- u. Lackiererin, Reinhard Tönjes), Denise Kemper (Friseurin, Ulf Mensing), Lara Schulte (Kauffrau für Büromanagment, Heinz Metting), Sarah Bunnefeld (Kauffrau für Büromanagment, Schröer Container), Bürgermeister Markus Honnigfort und Bernd Carsten Hiebing. Roland Weigert (Feinwerkmechaniker, CNC Gerdes GmbH), fehlt.

SHK-Innung Meppen-Lingen beteiligte sich an der DRK - Aktion „Mit Herz und Verband“

Marianum Meppen gewinnt den Wettbewerb

In den Lingener Emslandhallen ist es turbulent hergegangen, als es jetzt hieß: „Mit Herz und Verband“. 600 Schüler aus Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen haben am 6. Leistungswettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes teilgenommen. Die Schulsanitäter der teilnehmenden Schulen werden an diesem Wettkampftag in Gruppen eingeteilt und können ihre Fähigkeiten in verschiedenen Wettbewerben mit den Schwerpunkten Erstversorgung, Geschicklichkeit und Technik unter Beweis stellen.

Die SHK-Innung hat sich im Rahmen der Ausbildungsinitiative „Zukunft Regionales Handwerk“ mit einem Fachwettbewerb beteiligt. Schnelligkeit und Teamfähigkeit waren für den handwerklichen Wettbewerb gefragt. Es galt ein Rohrstecksystem unter einer Zeitvorgabe zusammenzusetzen. Die Bewertung des Fachwettbewerbs erfolgte durch die angehenden Anlagenmechaniker des 2. Lehrjahres mit Unterstützung durch Obermeister Axel Wortmann. Zusätzlich war die SHK-Innung mit einem Berufsinformationsstand vertreten. Schüler und Eltern konnten sich hier über den Ausbildungsberuf zum Anlagenmechaniker SHK informieren. Auf der Internetseite www.zukunft-regionales-handwerk.de sind zahlreiche Praktikums- und Ausbildungsplätze hinterlegt, die an interessierte Schüler weitergegeben wurden.

„Wir sind als Aussteller bei diesem Wettbewerb gerne dabei!“, so Obermeister Axel Wortmann während der Veranstaltung. „Wir kommen hier an einem Tag mit 600 Schülern in Kontakt und können über den Fachwettbewerb die Ausbildung im SHK-Handwerk vorstellen.“

Grund zum Jubeln gab es für die Vertreter des Gymnasiums Marianum Meppen: Sie sicherten sich bei den über 14-jährigen Platz eins.

Meppen, 15.06.2016

Berufsinformationstag Bauhandwerk an der Oberschule Twist

„Deine Baustelle heißt Zukunft!“ war das Motto der Info-Veranstaltung zu den verschiedenen Berufen im Bauhandwerk. Auf Initiative der Bau-Innung Meppen fand die Informationsveranstaltung jetzt in Kooperation mit den Oberschulen Twist und Geeste statt. 15 Schüler aus beiden Schulen haben das Angebot wahrgenommen, sich über die Berufsausbildung zum Maurer, Zimmerer sowie Beton- und Stahlbetonbauer zu informieren. Anhand einer Präsentation und mit verschiedenen Lehrfilmen, stellte Berufsschullehrer Bernd Pinkernell (BBS Meppen) das Konzept der Stufenausbildung Bau vor. Neben der betrieblichen Ausbildung an verschieden Baustellen gehört auch der Berufsschulunterricht und die überbetriebliche Ausbildung in den Lehrwerkstätten des Handwerks zum Ausbildungsprogramm.

Innungsgeschäftsführer Harald Hüsers ging auf das Online-Angebot zur Berufsorientierung auf den Internetseiten www.emslandhandwerk.de sowie www.zukunft-regionales-handwerk.de ein. Neben einer Lehrstellen- und Praktikumsbörse sind hier auch die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Gesellenprüfung zum Fachwirt, Polier, Handwerksmeister und Betriebswirt hinterlegt. 

Lena Einhaus und Marten Germer berichteten über ihre Ausbildung zum Maurer bzw. Zimmerer und der Arbeit an den verschieden Baustellen. Sophie Wilmink absolviert derzeit eine Ausbildung zur Bauzeichnerin bei der Stadt Haren und ging in Ihrem Kurzvortrag auf die Ausbildungsinhalte ihrer Berufsausbildung ein. 

Helmut Korte  (Sozialarbeiter Oberschule Twist) wies darauf hin, dass die Berufsinformation mit einem Besuch beim Bau-ABC in Rostrup fortgesetzt wird. Nach den Sommerferien soll der Besuch des Ausbildungszentrums dann dazu beitragen, die verschiedenen Ausbildungsberufe in der Praxis näher kennen zu lernen und selber Hand anzulegen. Darüber hinaus können interessierte Schüler das berufspraktische Angebot der Bau-Innung Meppen im Rahmen der diesjährigen Berufsinformationsbörse am 15.09.2016 in den Lehrwerkstätten der BBS Meppen nutzen. 

In einer Nachbesprechung waren die Vertreter der Schulen und des Handwerks sehr erfreut über das Interesse der Schüler. Deshalb soll die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Berufsorientierung fortgesetzt werden.

SHK-Lehrlinge im 3. Lehrjahr zu Besuch bei der Firma TECE in Emsdetten

Das 3. Lehrjahr im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik besuchte zusammen mit den Berufsschullehrern am 11. Mai 2016 die Firma TECE in Emsdetten.

Auf dem Tagesprogramm stand in diesem Jahr:

  • Begrüßung und Vorstellung der TECE-Azubis
  • Vortrag Entwässerungstechnik (Bodenebene Duschenentwässerung, Punkt.Linie.Dicht!, von superflach bis höchste Ablaufleistung, Abdichten im System mit Kombinationsprüfungen, Abscheideranlagen für eine umweltgerechte Entsorgung)
  • Vortrag Rohr-Installationstechnik für komplexe Bauaufgaben (Sicherheitsvorteile O-ringfreier Rohrverbindungen, Fußbodenheizungen im Nass- und Trockensystem, werkzeuglose Steckverbinder für den Profi bis 63 mm)
  • Werksrundgang
  • Azubi-Vortrag "Die Aufgaben der Außendienstmitarbeiter bei TECE"
  • Vortrag Schall- und Brandschutz in der Vorwandtechnik (ökologische und nachhaltige Spültechnik, barrierefrei nach DIN EN 18040, das WC-Terminal, Spültechnik mit Geruchsabsaugung, höhenverstellbar)

Seit vielen Jahren besuchen die SHK-Lehrlinge die Firma TECE in Emsdetten. Immer am Mittwoch vor Pingsten! Der Termin 2017 ist schon gebucht!

Auszeichnung für besonders gute Leistungen bei der Berufsinformationsbörse (BIB)

Fachwettbewerbe durch die Bau- und Metall-Innung Meppen

Im Nachgang zur diesjährigen Berufsinformationsbörse (BIB) am 08.10.2015 in den BBS Meppen fand nun die Siegerehrung zu den Fachwettbewerben im Metall- und Bau-Handwerk statt. Die Kreishandwerkerschaft hatte sich auch in diesem Jahr im Rahmen der Ausbildungsinitiative „Zukunft Regionales Handwerk“ mit Informationsständen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen an der Berufsmesse beteiligt. In kleineren Fachwettbewerben konnten die Schüler ihr vorhandenes Wissen und die Geschicklichkeit für eine Ausbildung im Handwerk unter Beweis stellen. So galt es am Stand der Metall-Innung eine Metallkonstruktion unter einer Zeitvorgabe zu montieren. Am Stand der Bau-Innung wurden ein Minibagger und ein Baukran für einen Geschicklichkeitswettbewerb vorgehalten.

Die besten Leistungen wurden nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Haus des Handwerks ausgezeichnet. Obermeister Bernhard Dohle (Bau-Innung Meppen) und Wilhelm Schultalbers (Metall-Innung Meppen) überreichten den Schülern ein Präsent und wiesen auf die Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten nach einer Berufsausbildung im Handwerk hin. „Nach der Gesellenprüfung gehört ihr zu den Fachkräften, die im Emsland dringend gesucht werden und es eröffnen sich vielfältige nebenberufliche Weiterbildungsmöglichkeiten „ gaben die Obermeister den Schülern mit auf dem Weg.

Geschäftsführer Harald Hüsers verwies auf die Internetseite www.zukunft-regionales-handwerk.de, wo eine Vielzahl von Informationen für eine handwerkliche Ausbildung und Aufstiegsmöglichkeiten hinterlegt sind. Hier ist auch eine Lehrstellen und Praktikumsbörse hinterlegt.

Das Schulpraktikum oder ein freiwilliges Praktikum während der Ferien ist nach wie vor die beste Möglichkeit herauszufinden, welcher Ausbildungsberuf am besten zu einem passt. Allein im Innungsbezirk Meppen stehen dafür in 11 verschiedenen Handwerksbranchen 16 Ausbildungsberufe zur Auswahl. „Einfach über ein Praktikum ausprobieren!“ lautete die Empfehlung der Obermeister an diesem Abend.

 

Im Metallwettbewerb wurden die nachfolgenden Platzierungen erreicht:

1. Pascal Schmidt/Haren

2. Markus Germer/Haren

3. Daniel Timmermann/Haren

 

Die Platzierungen im Bau-Wettbewerb lauten:

1. Carl Cramer/Meppen

2. Louis Janzen/Haren

3. Lina Saraev/Meppen

Schüler erhalten Entscheidungshilfe

Berufsinformationsbörse Emsland in Meppen

Es ist eine der schwierigsten Entscheidungen, die ein junger Heranwachsender treffen muss: Welchen Berufsweg möchte ich später einschlagen? Eine Entscheidungshilfe gegeben hat auch in diesem Jahr die Berufsinformationsbörse Emsland (BIB), die in den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Meppen stattfand.

Fachleute, Auszubildende und Firmeninhaber stellten mehr als 100 Berufe vor und standen Tausenden Schülern Rede und Antwort. Martin Gerenkamp, Erster Kreisrat, eröffnete mit BBS-Leiter Franz Egbers, Bürgermeister Helmut Knurbein, Peter Voss (Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland Grafschaft Bentheim) und vielen Gästen aus Wirtschaft und Handwerk die Informationsbörse.


Knurbein zeigte sich begeistert, blieb an vielen Ständen lange stehen und sagte: "Viele wissen gar nicht, welche Berufe es heutzutage alles gibt. Die BIB ist immer wieder sehr informativ und wegweisend."

Klasmann Deilmann, Brüggen, Hölscher Wasserbau, Glunz, Wavin, WTD, Rögelberg: Große Unternehmen präsentieren sich in der Aula und erhileten viele neugierige Blicke. Neben der BIB präsentierten die BBS ein Highlight, das wohl einzigartig an den Schulen im Emsland ist: ein neuer Industrierobotor, gesponsert von System Trailers Fahrzeugbau. Er gibt den Schülern die Möglichkeit, bereits in der Schule Praxiserfahrung an Geräten zu sammeln, die später zum Alltag gehören.

Du willst eine Zukunft - Wir bieten sie Dir!

Ausbildungstag im Bau-ABC

In Fortsetzung des Bau-Berufsinformationstages in der Bödiker Oberschule in Haselünne  fand nun der Ausbildungstag im Bau-ABC Rostrup statt. Dabei erhielten die Schüler in einem geführten Rundgang einen Eindruck von der Vielfältigkeit des Baugewerbes. Einen ersten Eindruck von den verschieden Berufsbildern im Hochbau, Tiefbau sowie der Maschinen- und Gerätetechnik erhielten die Schüler an diesem Tag durch Praxisprojekte, die von dem Ausbildungspersonal der Schulungsstätte vorbereitet und begleitet wurden.

Berufsinformationstag an der Johannesschule Meppen - Fachwettbewerb für Schüler

„Können kennt keine Grenzen!“ war das Motto des Info-Standes der Kreishandwerkerschaft während des diesjährigen Berufsinformationstages der Johannesschule Meppen. Schüler der neunten Realschulklasse konnten sich einen Vormittag über die Ausbildungsberufe zum Tischler/in, Elektroniker/in, KFZ-Mechatroniker/in, Metallbauer/in, Feinwerkmechaniker/in sowie Anlagenmechaniker/in informieren. Im Rahmen eines Fachwettbewerbs, an dem sich ca. 90 Schüler beteiligten, konnten die Schüler ihr technisches Verständnis sowie handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Dabei wurde ein Rohrnetz und eine Metallkonstruktion unter einer Zeitvorgabe zusammengebaut. Die Schülerinnen Susanna Rongers, Lena Rickling und Carlotta Ipen bewiesen dabei am meisten Geschick und erzielten die schnellste Bearbeitungszeit. Sie wurden nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit einem Gutschein für ein Go-Kart-Rennen als Sachpreis ausgezeichnet.

Seitens der Kreishandwerkerschaft und der Johannesschule Meppen wurde der Berufsinformationstag als Erfolg bewertet. Die gute Vorbereitung und Organisation hat uns viele Kontakte und Gespräche mit den Schülern ermöglicht, betonte Andrea Herrmann von der Kreishandwerkerschaft. So konnten erste Kontakte für ein Schulpraktikum im Frühjahr 2016 hergestellt werden. Die Zusammenarbeit soll mit dem nächsten Berufsinformationstag fortgesetzt werden, so Schulleiter Georg Jansen, Beratungslehrer Karl-Heinz Lammersdorf und Andrea Herrmann im Rahmen einer Nachbetrachtung der Veranstaltung.

Weitere Informationen zu dem Projekt sind auf der Internetseite www.zukunft-regionales-handwerk.de hinterlegt.

 Meppen, 05.10.2015

Das Foto zeigt von links: Georg Jansen, Susanna Rongers, Lena Rickling, Carlotta Ipen und Andrea Herrmann

SHK-Innung Meppen-Lingen beteiligte sich an der DRK - Aktion „Mit Herz und Verband“ - 450 Schulsanitäter zeigen ihre Fähigkeiten –

In den Lingener Emslandhallen ist es turbulent hergegangen, als es jetzt hieß: „Mit Herz und Verband“. 450 Schüler aus Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen haben am 5. Leistungswettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes teilgenommen. Auch wenn das Leitthema des Wettbewerbs in diesem Jahr „Zeitreise des DRK“ lautete, ging es an dem Stand der SHK-Innung Meppen-Lingen um „Volles Rohr Zukunft“.

Die SHK-Innung hat sich im Rahmen der Ausbildungsinitiative „Zukunft Regionales Handwerk“ mit einem Fachwettbewerb beteiligt. Schnelligkeit und Teamfähigkeit waren für den handwerklichen Wettbewerb gefragt. Es galt ein Rohrstecksystem unter einer Zeitvorgabe zusammenzusetzen. Die Bewertung des Fachwettbewerbs erfolgte durch die angehenden Anlagenmechaniker des 2. Lehrjahres mit Unterstützung durch den Innungsvorstand. Zusätzlich war die Innung mit einem Berufsinformationsstand vertreten. Die Schüler und Besucher der Veranstaltung konnten sich hier über den Ausbildungsberuf zum Anlagenmechaniker informieren.

Die Schüler werden an diesem Wettkampftag in Gruppen eingeteilt und können ihre Fähigkeiten in verschiedenen Wettbewerben mit den Schwerpunkten Erstversorgung, Geschicklichkeit und Technik unter Beweis stellen.

„Wir sind als Aussteller bei diesem Wettbewerb gerne dabei!“, so Obermeister Axel Wortmann während der Veranstaltung. „Wir kommen hier an einem Tag mit 450 Schülern in Kontakt und können über den Fachwettbewerb die Ausbildung im SHK-Handwerk vorstellen.“

Bau Dir Deine Zukunft!

Berufsinformationstag in der Bödiker Oberschule Haselünne

„Bau Dir Deine Zukunft!“ war das Motto der Info-Veranstaltung zu den verschiedenen Berufen im Bauhandwerk, die jetzt in der Bödiker Oberschule in Haselünne stattfand. Auf Initiative der Bau-Innung Meppen fand der Info-Vormittag mit 45 Schülern in der Arena der Oberschule statt. Die Schüler der 7.-9. Klasse informierten sich über die Berufsausbildung zum Maurer, Zimmerer sowie Beton- und Stahlbetonbauer. Anhand einer Präsentation und mit verschiedenen Lehrfilmen stellte der Berufsschullehrer Bernd Pinkernell (BBS Meppen) das Konzept der Stufenausbildung Bau sowie die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Gesellenprüfung zum Fachwirt, Polier oder Meister vor. Innungsgeschäftsführer Harald Hüsers ging auf das Online-Angebot zur Berufsorientierung auf der Internetseite www.zukunft-regionales-handwerk.de ein. Hier ist auch eine Lehrstellen und Praktikumsbörse hinterlegt.

Die beiden Lehrlinge Simon Schulte und Maximilian Schnieders berichteten über ihre Ausbildung zum Maurer bzw. Zimmerer und beantworteten die Fragen der Schüler. Beide Lehrlinge berichteten über eine abwechslungsreiche Ausbildung, wo neben der betrieblichen Ausbildung an verschieden Baustellen auch der Berufsschulunterricht und die überbetriebliche Ausbildung in den Lehrwerkstätten des Handwerks zum Ausbildungsprogramm gehören. Der ehemalige Lehrling Sven Middendorf ging auf seine Ausbildungssituation ein. Nach der Ausbildung im Bauhandwerk hat er nun die Fachoberschule Technik absolviert und strebt im Herbst ein Bauingenieurstudium an. „Die Ausbildung gibt mir Sicherheit und eine Qualifikation, auf die ich immer wieder zurückgreifen kann – auch wenn es vielleicht mit dem Studium nicht so läuft“ so der angehende Student.

Fachlehrerin Ellen Kamphus wies darauf hin, dass die Berufsinformation mit einem Besuch beim Bau-ABC in Rostrup nach den Sommerferien fortgesetzt wird. In dem Ausbildungszentrum besteht dann die Möglichkeit, die verschiedenen Ausbildungsberufe des Bauhauptgewerbes in der Praxis näher kennen zu lernen, selber Hand anzulegen und sich so auf das im Herbst anstehenden Schulpraktikum vorzubereiten.

In einer Nachbesprechung waren die Vertreter der Schulen und des Handwerks sehr erfreut über das große Interesse der Schüler. Deshalb soll die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Berufsorientierung fortgesetzt werden.

Meppen, 30.06.2015

 

Feinwerkmechaniker-Lehrlinge zu Besuch bei der Firma Rosen in Lingen

Das 2. Lehrjahr im Ausbildungsberuf Feinwerkmechaniker besuchte zusammen mit den Berufsschullehrern am 11. Juni 2015 die Firma Rosen Technology & Research Center GmbH in Lingen.

Auf dem Tagesprogramm stand:

  • Unternehmensvorstellung ROSEN Gruppe
  • Werksrundgang ROSEN Gruppe in Lingen
  • Erfahrungsaustausch

Das Rosen Technology & Research Center (RTRC) in Lingen, Deutschland, ist ein Schlüsselelement der weltweiten multidisziplinären Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk.

SHK-Lehrlinge zu Besuch bei TECE in Emsdetten

Das 3. Lehrjahr im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik besuchte zusammen mit den Berufsschullehrern Antonius Hübers und Michael Wald am 20. Mai 2015 die Firma TECE in Emsdetten.

Auf dem Tagesprogramm stand in diesem Jahr:

  • Begrüßung und Vorstellung der TECE-Azubis
  • Vortrag Entwässerungstechnik (Bodenebene Duschenentwässerung, Punkt.Linie.Dicht!, von superflach bis höchste Ablaufleistung, Abdichten im System mit Kombinationsprüfungen, Abscheideranlagen für eine umweltgerechte Entsorgung)
  • Vortrag Rohr-Installationstechnik für komplexe Bauaufgaben (Sicherheitsvorteile O-ringfreier Rohrverbindungen, Fußbodenheizungen im Nass- und Trockensystem, werkzeuglose Steckverbinder für den Profi bis 63 mm)
  • Werksrundgang
  • Azubi-Vortrag "Die Aufgaben der Außendienstmitarbeiter bei TECE"
  • Vortrag Schall- und Brandschutz in der Vorwandtechnik (ökologische und nachhaltige Spültechnik, barrierefrei nach DIN EN 18040, das WC-Terminal, Spültechnik mit Geruchsabsaugung, höhenverstellbar)

Seit vielen Jahren besuchen die SHK-Lehrlinge die Firma TECE in Emsdetten. Immer am Mittwoch vor Pingsten! Der Termin 2016 ist schon gebucht!

Stabile Ausbildungszahlen im Tischlerhandwerk für den Innungsbezirk Meppen

T-Shirt-Aktion im Rahmen der Imagekampagne

Im Rahmen der bundesweiten Image-Kampange  „born2btischler.de“  überreichte Obermeister Ulrich Brand nun T-Shirts mit der Aufschrift „Born 2B Tischler“ an die Lehrlinge des zweiten Ausbildungsjahres während einer willkommenen Unterrichtsunterbrechung in den BBS Meppen.

Ulrich Brand verwies weiterhin auf die Internetseite www.born2btischler.de, wo zahlreiche Informationen rund um den Ausbildungsberuf und über mögliche Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten dargestellt werden. Mit Hilfe der Image-Kampange soll der Ausbildungsberuf zum Tischler und die Berufsperspektiven bekannter gemacht werden und unter den Lehrlingen eine größere Identifikation mit dem Tischlerhandwerk entstehen.

Erfreut zeigte sich Obermeister Ulrich Brand auch über die aktuelle Entwicklung der Lehrlingszahlen. Während das 2. Ausbildungsjahr mit 19 Schülern eine gute Klassengröße abbildet, stehen im Sommer ebenfalls 19 Lehrlinge für die Gesellenprüfung an. Damit können die Lehrlingszahlen aktuell gehalten werden und der positive Trend soll auch in diesem Jahr durch die Beteiligung an Berufsmessen und Berufsinformationstagen seitens der Tischler-Innung Meppen unterstützt werden.

Berufsinformationstag Bauhandwerk in der Oberschule Haren

„Deine Baustelle heißt Zukunft!“ war das Motto der Info-Veranstaltung zu den verschiedenen Berufen im Bauhandwerk. Auf Initiative der Bau-Innung Meppen fand der Info-Vormittag jetzt in Kooperation mit der Oberschule Haren und der Maximilian-Schule Rütenbrock statt. 32 Schüler aus beiden Schulen haben das Angebot wahrgenommen, sich über die Berufsausbildung zum Maurer, Zimmerer sowie Beton- und Stahlbetonbauer zu informieren. Anhand einer Präsentation und mit verschiedenen Lehrfilmen, stellten die Berufsschullehrer Ralf Sommer und Bernd Pinkernell (beide BBS Meppen) das Konzept der Stufenausbildung Bau sowie die Aufstiegsmöglichkeiten nach der Gesellenprüfung  zum Fachwirt, Polier oder Meister vor.

Innungsgeschäftsführer Harald Hüsers ging auf das Online-Angebot zur Berufsorientierung auf den Internetseiten www.emslandhandwerk.de sowie www.zukunft-regionales-handwerk.de ein. Hier ist auch eine Lehrstellen und Praktikumsbörse hinterlegt.

Die beiden Lehrlinge Max Schnieders und Jonas Ahlers berichteten über ihre Ausbildung zum Maurer bzw. Zimmerer und beantworteten viele Fragen der Schüler. Beide Lehrlinge berichteten über eine abwechslungsreiche Ausbildung, wo neben der betrieblichen Ausbildung an verschieden Baustellen auch der Berufsschulunterricht und die überbetriebliche Ausbildung in den Lehrwerkstätten des Handwerks zum Ausbildungsprogramm gehören.

Ralf Schmitz (Mitglied der Schulleitung) wies darauf hin, dass die Berufsinformation mit einem Besuch beim Bau-ABC in Rostrup fortgesetzt wird. In dem Ausbildungszentrum besteht dann die Möglichkeit, die verschiedenen Ausbildungsberufe in der Praxis näher kennen zu lernen und selber Hand anzulegen, so Schmitz.

In einer Nachbesprechung waren die Vertreter der Schulen und des Handwerks sehr erfreut über das große Interesse der Schüler. Deshalb soll die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Berufsorientierung fortgesetzt werden.

Meppen, 16.02.2015

Freisprechung der Innungen im Altkreis Meppen Winter 2015

Anfang Februar 2015 führten die Handwerksinnungen im Altkreis Meppen eine feierliche Freisprechungsfeier im Kossehof (Meppen) durch. Das Video zeigt einen Zusammenschnitt der Veranstaltung.
 

 

127 neue qualifizierte Fachkräfte

Freisprechungsfeier der Handwerksinnungen in Meppen

Ausbildung und Lernen liegen jetzt hinter den 127 jungen Frauen und Männern aus den verschiedenen Innungen der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd, die im Meppener Kossehof ihre Freisprechung erhalten haben. „Sie gehören jetzt zu den qualifizierten Fachkräften, die in unserer Region dringend gebraucht werden“, gratulierte Kreishandwerksmeister Andreas Nünemann.

Fast 400 Personen füllten den Kossehof, als er die große Feier eröffnete, die musikalisch von der Kolpingskapelle Meppen gestaltet wurde. Als Ehrengäste nahmen unter anderem Bürgermeister Helmut Knurbein, Oberstudiendirektor Franz Egbers (BBS Meppen), Monika Schwegmann (Landkreis EL Referatsleiterin), Alfons Veer als Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes Emsland und Matthias Ricken (Geschäftsführer des BTZ) teil.

Nünemann begrüßte auch Eltern, Freunde, Berufsschullehrer, Vertreter der Handwerksorganisationen sowie die Obermeister der Innungen, die die Gesellenbriefe überreichten. Besonders dankte der Kreishandwerksmeister auch den Vertretern der Ausbildungsbetriebe für ihr enormes Engagement. Er betonte die Bedeutung des Handwerks als „tragende Säule der Wirtschaft“. An die jungen Leute gerichtet, „die Berufswelt des Handwerks ist vielseitig und chancenreich, nutzen Sie die vielen Möglichkeiten zum beruflichen Fortkommen“. Unter dem Beifall der Anwesenden sprach er die jungen Frauen und Männer von ihrer Lehrzeit frei und begrüßte sie im Gesellenstand des Handwerks.  

In seiner Festansprache betonte Bürgermeister Helmut Knurbein, „dass wir in unserer Region immer noch so viele Meister bzw. Ausbildungsbetriebe finden, die ihr Wissen und Können weitergeben“. Nur so könne die Region die qualifizierten Fachkräfte erhalten, die dringend benötigt würden. Er dankte allen Eltern, Berufsschullehrern und Betrieben, die dies ermöglichen. Der Verwaltungschef lobte das Handwerk, das in der beruflichen Bildung Enormes leiste. „Andere Staaten beneiden uns wegen der dualen Ausbildung“.

Mit der erfolgreichen Prüfung „haben Sie das Fundament für Ihr Haus gesetzt. Bauen Sie daran weiter“, appellierte er an die Neugesellen. Meppen sei ein modernes Wirtschaftszentrum mit viel Potenzial für junge Menschen, das es zu nutzen gelte.

Die Obermeister der Innungen und die Vertreter der Prüfungsausschüsse händigten die Gesellenbriefe aus. Die 15 Prüfungsbesten erhielten ein besonderes Präsent.

Angehende KFZ-Mechatroniker auf der Essen Motor-Show

Raus aus der Werkstatt und berufliche Weiterentwicklung einmal ganz anders erleben . das war das Motto der angehenden Mechatroniker der Kraftfahrzeug-Innung Meppen

Der Besuch der Essener Motor-Show war ein willkommener Anlass, 32 Lehrlinge des 2. Lehrjahres  zum Kraftfahrzeugmechatronker/in einen eindrucksvollen Tag zu ermöglichen. Die vier Schwerpunkte Tuning, Motorsport, sportliche Serienfahrzeuge und Klassiker stießen dabei auf großes Interesse der Besuchergruppe.


"Das ist Auto-Emotion pur", so Matthias Hillmann, Obermeister der Kfz-Innung Meppen. "Das ganze Erscheinungsbild der Messe ist einfach super für unseren Berufsnachwuchs", so der Innungsobermeister weiter. Die Fachlehrer der Berufsbildenden Schulen Meppen haben die Fahrt begleitet und betonten, dass Autoaffinität und Technikbegeisterung die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung und Berufstätigkeit im Kfz-Handwerk sind. "Unsere Schüler sind die Zielgruppe und nehmen einen Motivationsschub mit", so das Kollegium der BBS Meppen.

Auszeichnung für besonders gute Leistung im Fachwettbewerb der Metall-Innung Meppen

Berufsinformationsbörse 2014

Im Nachgang zur diesjährigen Berufsinformationsbörse (BIB) am 09.10.2014 in den BBS Meppen fand nun die Siegerehrung zu dem Fachwettbewerb im Metallhandwerk statt. Die Kreishandwerkerschaft hatte sich auch in diesem Jahr im Rahmen der Ausbildungsinitiative „Zukunft Regionales Handwerk“ mit mehreren Informationsständen zu verschiedenen Ausbildungsberufen an der Börse beteiligt. In kleineren Fachwettbewerben konnten die Schüler ihr vorhandenes Wissen und die Geschicklichkeit für verschiedene Ausbildungsberufe unter Beweis stellen. Allein für den Fachwettbewerb „Metall-Konstruktion“ der Metall-Innung Meppen konnten dabei über 200 Kontakte zu den Schülern hergestellt werden.

Die besten Leistungen  wurden nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Haus des Handwerks in Meppen ausgezeichnet. Obermeister Wilhelm Schultalbers (Metall-Innung Meppen) überreichte den drei bestplatzierten Schülern ein Präsent. Während der Siegerehrung, zu der auch die Eltern der Schüler eingeladen waren, wurde deutlich, dass insbesondere die Berufsbilder im Bereich der Mechatronik (Mechanik und Elektrotechnik) bei vielen Schülern sehr beliebt sind.

„Nach der Gesellenprüfung gehört ihr zu den Fachkräften, die im Emsland dringend gesucht werden und es eröffnen sich vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten„ gab Schultalbers den Schülern mit auf den Weg. Allein im Innungsbezirk Meppen stehen dafür in 11 verschiedenen Handwerksbranchen 20 Ausbildungsberufe zur Auswahl. „Einfach über ein Praktikum ausprobieren!“ lautete die Empfehlung des Obermeisters.

Mit Blick auf die Zukunft machte Schultalbers aber auch deutlich, dass Politik und Verbände mehr für die berufliche Bildung tun müssen und im Bildungssystem die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung für die Zukunft der dualen Ausbildung insgesamt von entscheidender Bedeutung sein wird.

Das Bild zeigt von links nach rechts:

Hendrik Frese/Herzlake, Obermeister Wilhelm Schultalbers, Daniel Timmermann/Haren, Bernd Krüssel/Haren

 

Meppen, 23.12.2014

"Zukunft kommt von können!"

Siegerehrung in der Johannesschule Meppen

„Zukunft kommt von können!“ war das Motto des Info-Standes der Kreishandwerkerschaft während des diesjährigen Berufsinformationstages der Johannesschule Meppen. Schüler der achten Hauptschulklasse sowie der neunten Realschulklasse konnten sich einen Vormittag über die Ausbildungsberufe zum Tischler/in, Elektroniker/in, KFZ-Mechatroniker/in, Metallbauer/in, Feinwerkmechaniker/in  und Anlagenmechaniker/in informieren.

Im Rahmen eines Fachwettbewerbs, an dem sich ca. 130 Schüler beteiligten, konnten die Schüler ihr technisches Verständnis sowie handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Dabei wurde ein Rohrnetz und eine Metallkonstruktion unter einer Zeitvorgabe zusammengebaut. Die Schüler Lukas Nagel, Leon Jürgens, Mathias Sonnenberg und Julius Fickers erzielten dabei die schnellste Bearbeitungszeit und wurden nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit einem Gutschein für ein Go-Kart-Rennen als Sachpreis ausgezeichnet.

Seitens der Kreishandwerkerschaft und der Johannesschule Meppen wurde der Berufsinformationstag als Erfolg bewertet. Die gute Vorbereitung und Organisation hat uns viele Kontakte und Gespräche mit den Schülern ermöglicht, betont Geschäftsführer Harald Hüsers von der Kreishandwerkerschaft. Die Zusammenarbeit soll mit dem nächsten Berufsinformationstag fortgesetzt  werden, so Schulleiter Georg Jansen, Beratungslehrer Karl-Heinz Lammersdorf und  Harald Hüsers im Rahmen einer Nachbetrachtung der Veranstaltung.

Berufsorientierungstage sind im Rahmen der Nachwuchswerbung Bestandteil der Ausbildungsinitiative „Zukunft Regionales  Handwerk“. Das Projekt wird in Trägerschaft der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd im Innungsbezirk Meppen durchgeführt und aus Mitteln der EU gefördert.

Meppen, 30.10.2014

 

Schüler planen ihre Zukunft

Berufsinfotag an der Johannesschule - Handwerkliche Betriebe werben um Nachwuchs -

Meppen. Mit der Planung ihrer beruflichen Zukunft sollten Schüler schon früh anfangen, meint Schulleiter Georg Jansen. Deshalb hat die Johannesschule in Meppen für die Achtklässler der Hauptschule und die Neuntklässler der Realschule im dritten Jahr in Folge einen Berufsinformationstag in der Aula veranstaltet.

„Es ist sehr wichtig, dass die Schüler schon einmal eine Tendenz zu bestimmten Berufsfeldern haben, da sie in einem Jahr ihren Abschluss machen und dann ein neuer Abschnitt in ihrem Leben beginnt“, erzählt Karl-Heinz Lammersdorf, Fachlehrer für Arbeit und Wirtschaft. Besonders handwerkliche Berufe stehen bei den Schülern nicht besonders hoch im Kurs. Schulleiter Jansen sagt: „Den technischen und handwerklichen Betrieben fehlt es oftmals an Nachwuchs, und wir möchten unsere Schüler, die daran Interesse haben, auch an diese Betriebe heranführen und gegebenenfalls vermitteln.“

 Bildungsmöglichkeiten

80 Prozent der Schüler interessierten sich eher für soziale und wirtschaftliche Berufe,

so Lammersdorf. Nur etwa 20 Prozent orientieren sich an Handwerksberufen. So sind beim Berufsinformationstag neben den Handwerksbetrieben wie der Elektrofirma Otten, Maschinenbau Peters und DSM Kunstharze sowie der Kreishandwerkerschaft auch die Berufsbildenden Schulen und die Marienhausschule Ständen anwesend, die weitere Bildungsmöglichkeiten aufzeigen. Kristina Lubas, Auszubildende im vierten Lehrjahr, informiert die Schüler über den Werdegang der Erzieher, Kranken- oder Altenpfleger an der Marienhausschule. „Besonders viele Mädchen zeigen Interesse an den sozialen Berufen. Jungs kommen eher weniger an den Stand, um sich zu informieren“, schildert die Erzieher-Auszubildende.

 Kooperation mit Firmen

Zwischen der Johannesschule und der Elektrofirma Otten besteht seit drei Jahren eine Kooperation, die es möglich macht, dass regelmäßig Schüler ein Praktikum oder eine Ausbildung in der Firma absolvieren. „Um die Schüler an den Beruf heranzuführen, können Gruppen einmal die Woche bei uns im Betrieb mit einem Betreuer an einer Anlage herumschrauben“, erzählt Inge Otten, Vorstandsmitglied beim Betrieb Otten. „Ein Auszubildender, der gerade bei uns angefangen hat, ist bei diesem Infotag auf uns aufmerksam geworden, und nach einem Praktikum wollte er auch seine Ausbildung bei uns beginnen.“ Am Stand der Kreishandwerkerschaft können die Schüler testen, ob sie handwerklich begabt sind. Eine Metallkonstruktion soll möglichst schnell zusammengebaut werden – per Stoppuhr wird die Zeit gemessen. Nicht einfach für die 15-jährige Demi Knelsen, die etwas länger braucht. „Manche Schülerinnen haben die Konstruktion dennoch schneller zusammenbauen können als die Jungs“, sagt Geschäftsführer Harald Hüsers von der Kreishandwerkerschaft Emsland und fügt hinzu: „Wir möchten den Schülern zunächst an unserem Stand eine Übersicht über die handwerklichen Berufe geben. Bei Bedarf vermitteln wir auch gerne ein Praktikum.“ Denn ab dem Frühjahr müssen die Realschüler ein zweiwöchiges und die Hauptschüler ein dreiwöchiges Praktikum in einem Betrieb absolvieren. „Beim Berufsinformationstag können so schon erste Kontakte geknüpft werden und was sich daraus ergibt, ist den Schülern überlassen“, sagt Lammersdorf.

 

Meppener Tagespost vom 22.09.2014 (Ina Wemhöner)

SHK-Innung Meppen-Lingen beteiligt sich an der DRK-Aktion "Mit Herz und Verband"

- 600 Schulsanitäter zeigen ihre Fähigkeiten -

"Volles Rohr Zukunft" war das Motto der SHK-Innung Meppen-Lingen beim diesjährigen Leistungswettbewerb der Schulsanitäter in den Emslandhallen in Lingen.

Bei dem vom DRK-Kreisverband Emsland und Celle sowie dem Jungendrotkreuz Lingen organisierten Wettkampftag hat die SHK-Innung sich im Rahmen der Ausbildungsinitiative "Zukunft regionales Handwerk" mit einem Fachwettbewerb beteiligt. Schnelligkeit und Teamfähigkeit waren für den handwerklichen Wettbewerb gefragt. Es galt ein Rohrstecksystem unter einer Zeitvorgabe zusammenzusetzen. Die Bewertung des Fachwettbewerbs erfolgt durch die angehenden Anlagenmechaniker des 2. Lehrjahres. Zusätzlich war die Innung mit einem Berufsinformationsstand vertreten. Die Schüler und Besucher der Veranstaltung konnten sich hier über den Ausbildungsberuf zum Anlagenmechaniker SHK informieren.

"Wir sind als Aussteller bei diesem Wettbewerb gerne dabei!", so Obermeister Axel Wortmann während der Veranstaltung. "Wir kommen hier an einem Tag mit 600 Schülern in Kontakt und können über den Fachwettbewerb die Ausbildung im SHK-Handwerk vorstellen."

Dafür werden die 600 Schüler in 120 Gruppen á 5 Schulsanitäter eingeteilt, die sich in verschiedenen Wettbewerben mit den Schwerpunkten Erstversorgung, Geschicklichkeit und Technik messen.

 

Meppen, 24.07.2014

Raus aus dem Hörsaal, rein in die Tischlerwerkstatt

Kreishandwerkerschaft weist Studienabbrecher auf Umstiegsmöglichkeiten hin

Meppen. Niklas Wöste hat den Hörsaal gegen die Tischlereiwerkstatt eingetauscht. Nicht nur vorübergehend als Praktikant, wie es auch andere Architekturstudenten machen, sondern dauerhaft. Der 23-jährige Meppener hat einen Weg eingeschlagen, der für die Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd beispielhaft ist: Sie möchte Studienabbrecher ins Handwerk losten.

Das Studium der Architekur, das Wöste 2010 nach dem Abitur am Windthorst-Gymnasium Meppen begann, entsprach nicht seinen Erwartungen: An der Technischen Uni in Braunschweig dominierte die Theorie - "das Praktische hat mir gefehlt", sagt der junge Emsländer. Trotzdem blieb er zunächst am Ball, strebte allerdings im vergangenen Jahr einen Wechsel zur Fachhochschule Oldenburg an, in der Hoffnung, dort einen stärkeren Praxisbezug zu finden.

Zunächst aber stand das obligatorische Praktikum an, das Wöste von April bis Ende Juni 2013 bei der Tischlerei Ulrich Brand in Meppen-Nödike absolvierte. Die Arbeit machte ihm so viel Spaß, dass er den Firmeninhaber fragte, ob er dort nicht eine Tischlerausbildung machen könnte. Eine Bewerbung, die Ulrich Brand nach eigenen Worten gerne annahm.

Wöstes Ausbildungsalltag besteht nun jede Woche aus vier Tagen Arbeit im Betrieb und einen Tag in der Berufsschule. Er mag das Arbeiten mit dem Holz und den Kontakt zu den Kunden. Und sagt: "Man sieht am Ende des Tages, dass man etwas geschafft hat." Auch beruflich sieht er für sich als Tischler bessere Perspektiven.

Da er direkt ins zweite Ausbildungsjahr eingestiegen ist, musste er einige überbetriebliche Kurse nachholen, etwa Oberflächen- und Maschinenlehrgänge. Denn seine Lehre dauert insgesamt nur zwei, statt der üblichen drei Jahre, da das Abitur angerechnet wird.

Dies ist jedoch nur eine von mehreren Optionen, die sich Wöste und anderen jungen Leuten mit ähnlichem Werdegang bieten, wie Harald Hüsers, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd, erklärt. Die Studienabbrecher - Hüsers nennt sie "Studienumsteiger" - können sich teils schon während der Ausbildung auf die Meisterprüfung vorbereiten. Früher hingegen mussten die Meisteranwärter mindestens 24 Jahre alt und drei Jahre Geselle sein. Auch sei das Lohnniveau eines Handwerksmeisters heute höher als das vieler Akademiker, so Hüsers.

Ihre Initiative "Zukunft regionales Handwerk" will die Kreishandwerkerschaft 2015 für Studienabbrecher/-umsteiger erweitern. "30 Prozent der Studenten brechen ihr Studium ab", sagte der Geschäftsführer. Hier ließe sich Nachwuchs fürs Handwerk generieren. "Das kann aber nur eine Facette zur Lösung des Fachkräftemangels sein, nicht die alleinige Lösung".

Theoretisch sei es für ehemalige Studenten im Handwerk möglich, schon nach drei Jahren den Meisterbrief in der Tasche zu haben. Meister zu werden ist auch für Wöste, der den ersten Teil der Gesellenprüfung bereits bestanden hat, eine Option. Vielleicht aber zieht es ihn nach der Lehre doch wieder zur Hochschule - dann, um Holztechnik zu studien.

 

(Bericht Meppener Tagespost, Kreis Emsland, 26.06.2014. Text und Foto Tim Gallandi)

Im Tischlerbetrieb von Ulrich Brand (v.l.) ist Niklas Wöste Auszubildender. Harald Hüsers von der Kreishandwerkerschaft weist auf die Optionen hin, die Studienumsteiger bei einer Ausbildung im Handwerk haben. (Foto: Tim Gallandi)

SHK-Lehrlinge zu Besuch bei TECE in Emsdetten

Das 3. Lehrjahr im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik besuchte zusammen mit den Berufsschullehrern Antonius Hübers und Michael Wald dam 04. Juni 2014 die Firma TECE in Emsdetten.


Auf dem Tagesprogramm stand in diesem Jahr:

  • Begrüßung und Vorstellung der TECE-Azubis
  • Vortrag Entwässerungstechnik (Bodenebene Duschenentwässerung, Punkt.Linie.Dicht!, von superflach bis höchste Ablaufleistung, Abdichten im System mit Kombinationsprüfungen, Abscheideranlagen für eine umweltgerechte Entsorgung)
  • Vortrag Rohr-Installationstechnik für komplexe Bauaufgaben (Sicherheitsvorteile O-ringfreier Rohrverbindungen, Fußbodenheizungen im Nass- und Trockensystem, werkzeuglose Steckverbinder für den Profi bis 63 mm)
  • Werksrundgang
  • Azubi-Vortrag "Die Aufgaben der Außendienstmitarbeiter bei TECE"
  • Vortrag Schall- und Brandschutz in der Vorwandtechnik (ökologische und nachhaltige Spültechnik, barrierefrei nach DIN EN 18040, das WC-Terminal, Spültechnik mit Geruchsabsaugung, höhenverstellbar)

Seit vielen Jahren besuchen die SHK-Lehrlinge die Firma TECE in Emsdetten. Immer am Mittwoch vor Pingsten! Der Termin 2015 ist schon gebucht!

 

 

Top Fit für die Abschlussprüfung

Vorbereitungsprogramm für die Gesellenprüfung wurde gut angenommen

Für die Lehrlinge mit einer Ausbildungszeit von 3 ½ Jahren steht im Januar 2014 die praktische Gesellenprüfung an. 92 Lehrlinge des Abschlussjahrgangs in den Ausbildungsberufen Metallbauer, Feinwerkmechaniker, Anlagenmechaniker (SHK) und KFZ-Mechatroniker

haben sich nun in den Monaten Oktober bis Dezember in Form von praktischen Vertiefungslehrgängen auf die Prüfung vorbereitet. „Um die Prüfungssimulation in Kleingruppen zu ermöglichen, wurden insgesamt 9 Lehrgänge durchgeführt“ berichtete die Pädagogin Jessica Polke, die für die Organisation und Durchführung der Lehrgänge verantwortlich war.  Neben der Praxis wurden auch grundlegende fachtheoretische Kenntnisse wiederholt. Im Rahmen des Projekts Zukunft Regionales Handwerk kooperiert die Kreishandwerkerschaft mit den Bildungszentren „Bildungswerk des Lingener Handwerks“  und dem „Berufs- und Technologiezentrum“ Meppen/Lingen, die über die erforderlichen Ausbildungswerkstätten und das entsprechende Ausbildungspersonal verfügen.

„In den Werkstätten kann die Prüfungssituationen nachgestellt und so eine gewisse Sicherheit für die Prüfungstage erreicht werden“  berichteten die Ausbilder in den Abschlussgesprächen.

Auch die Ausbildungsbetriebe unterstützen die Vorbereitung. „Die Lehrlinge werden in der Regel freigestellt und den Betrieben ist bewusst, dass aufgrund der Neuordnung der Berufsbilder und der steigenden Anforderungen eine ergänzende Prüfungsvorbereitung für viele Lehrlinge ein wichtiger Erfolgsfaktor ist“ ergänzend Geschäftsführer Harald Hüsers.

 

Auszeichnung für besonders gute Leistungen in den Fachwettbewerben durch die KFZ- und Metall-Innung Meppen

Im Nachgang zur diesjährigen Berufsinformationsbörse (BIB) am 26.09.2013 in den BBS Meppen fand nun die
Siegerehrung zu den Fachwettbewerben im Metall- und Kfz-Handwerk statt. Die Kreishandwerkerschaft hatte sich in diesem Jahr im Rahmen des EU-Projekts „Zukunft Regionales Handwerk“ mit Berufsinformationsständen zu verschiedenen Ausbildungsberufen an der Berufsmesse beteiligt.

In kleineren Fachwettbewerben konnten die Schüler ihr vorhandenes Wissen und die Geschicklichkeit für die Ausbildungsberufe zum Kfz-Mechatroniker, Metallbauer und Feinwerkmechaniker unter Beweis stellen. Rund 90 Kontakte wurden während des Tages allein am Berufsinfostand Metall-  und  Kfz-Handwerk gezählt.

Die besten Leistungen  wurden nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Haus des Handwerks in Meppen ausgezeichnet. Obermeister Matthias Hillmann (Kfz-Innung Meppen) und Wilhelm Schultalbers (Metall-Innung Meppen) überreichten den Schülern ein Präsent und wiesen auf die Perspektiven und Entwicklungs-möglichkeiten nach einer Berufsausbildung im Handwerk hin. „Nach der Gesellenprüfung gehört ihr zu den Fachkräften, die im Emsland dringend gesucht werden und es eröffnen sich vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten „ gaben die Obermeister den Schülern mit auf dem Weg.

 Geschäftsführer Harald Hüsers verwies auf die Internetseite www.zukunft-regionales-handwerk.de, wo eine Vielzahl von  Ausbildungs- und Praktikumsplätze hinterlegt sind. Das Schulpraktikum oder ein freiwilliges Praktikum während der Ferien ist nach wie vor die beste Möglichkeit herauszufinden, welcher Ausbildungsberuf am besten zu einem passt. Allein im Innungsbezirk Meppen stehen dafür in 11 verschiedenen Handwerksbranchen 16 Ausbildungsberufe zur Auswahl. „Einfach über ein Praktikum ausprobieren !“  lautete die Empfehlung der Obermeister an diesem Abend.

„Handwerk bringt Dich überall hin!“

„Handwerk bringt Dich überall hin!“ war das Motto des Info-Standes der Kreishandwerkerschaft
während des diesjährigen Berufsinformationstages der Johannesschule Meppen.

Schüler der achten Hauptschulklasse sowie der neunten Realschulklasse konnten sich einen Vormittag über die Ausbildungsberufe zum Tischler, KFZ-Mechatroniker, Metallbauer, Feinwerkmechaniker und Anlagenmechaniker SHK informieren. Mit Hilfe eines Berufseignungstests konnten die Teilnehmer im Anschluss ihre Fähigkeiten auf den Gebieten Technik, Geometrie und Mathematik testen. Im Laufe des Vormittags nahmen ca. 120 Schüler das Angebot wahr. Dabei erzielten die Schüler/innen Ines Heuring, Nils Eiken und Henry Kreuz die besten Ergebnisse und wurden nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit einem Gutschein für ein Go Kart- Rennen als Sachpreis ausgezeichnet.

Seitens der Kreishandwerkerschaft und der Johannesschule Meppen wurde der Berufsinformationstag als voller Erfolg bewertet. Die Zusammenarbeit soll am nächsten Berufsinformationstag  fortgesetzt  werden betonten Schulleiter Georg Jansen, Beratungslehrer Karl-Heinz Lammersdorf und  Geschäftsführer Harald Hüsers im Rahmen einer Nachbetrachtung.

Berufsorientierungstage sind im Rahmen der Nachwuchswerbung Bestandteil des Projekts „Zukunft Regionales  Handwerk“. Das Projekt wird in Trägerschaft der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd im Innungsbezirk Meppen durchgeführt und wird aus Mittel der EU gefördert.

„Unternehmen und Frauen müssen aufeinander zugehen“

Erfolgreiche Fachtagung zur Erhöhung der Frauenerwerbsquote
 
Getreu dem Titel der Tagung „Geht doch! Frauen gegen den Fachkräftemangel“ haben am vergangenen Mittwoch rund 110 Experten, darunter zahlreiche Vertreter aus Unternehmen, Bildungswerken und weiteren Institutionen die Erhöhung der Frauenerwerbsquote in den Fokus gerückt.

Landrat Reinhard Winter, der parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues sowie Prof. Dr. Gunther Olesch von der Phoenix Contact AG betonten in ihren Vorträgen den notwendigen Wandel der Unternehmenskultur, der Frauen den Berufseinstieg ermögliche und für Unternehmen eine wichtige Basis im Kampf gegen den Fachkräftemangel darstelle. In drei Workshops erarbeiteten die Gäste schließlich konkrete Ansätze in den Themenfeldern familienorientierte Arbeitszeitgestaltung, Teilzeitausbildung und -Umschulung sowie Kinderbetreuung.

Im Rahmen des Projekts „Zukunft Regionales Handwerk“ informierte die Kreishandwerkerschaft über die Berufsausbildung im Handwerk und der in diesem Zusammenhang bestehenden Möglichkeiten der Teilzeitausbildung für Frauen.

„Volles Rohr Zukunft!“ – Geschick und technisches Verständnis

„Volles Rohr Zukunft!“ war das Motto der SHK-Innung Meppen/Lingen für den Leistungswettbewerb der Schulsanitäter, der jetzt in den Emslandhallen in Lingen stattfand.

Die SHK-Innung Meppen/Lingen hat sich mit einem Fachwettbewerb an der Großveranstaltung beteiligt. Unter der Aufsicht von Obermeister Axel Wortmann bewerteten 16 Lehrlinge des 2. Lehrjahres die Leistungen von 600 Schülern, die in 120 Wettkampfgruppen eingeteilt waren und den Fachwettbewerb im Laufe d es Vormittags absolvierten. Es galt, ein Rohrnetz unter Zeitdruck nach einer Planvorgabe zusammenzusetzen. Teamarbeit, technisches Verständnis und Geschick waren in diesem Zusammenhang gefragt. Im Anschluss erfolgte eine Bewertung durch die angehenden Anlagenmechaniker des 2. Lehrjahres. Zusätzlich war die SHK-Innung Meppen/Lingen mit einem Berufsinfo-Stand vertreten. Weitere Aktivitäten der SHK-Innung im Rahmen der Nachwuchswerbung sind ein Messestand mit einem Fachwettbewerb auf der Berufsinformationsbörse (BIB) am 26. 9. (Do.) sowie ein Azubi-Speed-Dating am 19. und 21.11. (Di. und Do.) in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd. 

Bericht im EL- Kurier vom 26. Juni 2013

SHK-Innung Meppen-Lingen beteiligte sich mit einem Fachwettbewerb an der DRK Aktion „Mit Herz und Verband“

„Volles Rohr Zukunft!“ war das Motto der SHK-Innung Meppen-Lingen für den Leistungswettbewerb der Schulsanitäter, der jetzt in den Emslandhallen in Lingen stattfand.

Die SHK-Innung Meppen/Lingen hat sich mit einem Fachwettbewerb an der Großveranstaltung beteiligt. Unter der Aufsicht von Obermeister Axel Wortmann bewerteten 16 Lehrlinge des 2. Lehrjahres die Leistungen von 600 Schülern, die in 120 Wettkampfgruppen eingeteilt waren und den Fachwettbewerb im Laufe des Vormittags absolvierten.

Es galt ein Rohrnetz unter Zeitdruck nach einer Planvorgabe zusammenzusetzen. Teamarbeit, technisches Verständnis und Geschick waren in diesem Zusammenhang gefragt. Im Anschluss erfolgte eine Bewertung durch die angehenden Anlagenmechaniker des 2. Lehrjahres.

Zusätzlich war die SHK-Innung Meppen-Lingen mit einem Berufsinfo-Stand vertreten. Die Schulsanitäter und Besucher konnten sich hier in den Pausen über den Ausbildungsberuf zum Anlagenmechaniker SHK informieren.

11.03.2013

Unterstützung und Motivation für Auszubildende

Projekt "Zukunft regionales Handwerk" stellt Aktivitäten vor

Meppener Tagespost. Das Image des Handwerks verbessern und langfristig qualifizierten Nachwuchs sichern: Darauf zielt die Kreishandwerkerschaft in Meppen mit Ihrem Vorhaben "Zukunft regionales Handwerk". Das Projekt lief im Spätsommer 2012 an (Meppener Tagespost berichtete). Nun blicken die Initiatoren auf die Startphase zurück und stellen aktuelle Aktivitäten vor.

"Zukunft regionales Handwerk" basiert auf drei Säulen: Werbung, Ausbildungsbegleitung und - auf lange Sicht - Verbesserung der Lage auf dem Lehrstellenmarkt. Zur Werbung gehört unter anderem die Internet-Präsenz - zwischen Standart, um junge Leute aufmerksam zu machen. Auf der Homepage www.zukunft-regionales-handwerk.de können sich künftige Lehrlinge nach Ausbildungs- und Praktikumsplätzen in der Region erkundigen.

Hinzu kommen Informationen über die Berufsbilder der drei Sparten, denn beteiligt sind die Innung Sanitär, Heinzung, Klima (SHK), Kfz und Metallbau aus dem mittleren Emsland,  bei SHK aucch aus dem Bereich Lingen. Laut Andrea Herrmannm die die Internetseite für die Kreishandwerkerschaft gestaltet hat, ist außerdem eine Facebook-Seite geplant.

Licht auf die Handwerksberuf geworfen werden soll darüber hinaus mithilfe eines Kino-Werbespots. Er werde etwa 20 Sekunden dauern und in Kürze im Meppener Kino laufen, sagt Jessica Polke, Projektverantwortliche beim Bildungswerk.

In Sachen Ausbildungsbegleitung, der zweiten Säule, hat sich einiges getan: Jeweils eine Woche konnten die Lehrlinge beim Bildungswerk die Prüfungsthemen vertiefen. "Die Auszubildenden sollen nicht nur mit Ach und Krach bestehen, sondern möglichst sehr gut", sagt Michael Einhaus, Geschäftsführer des Bildungswerks. Ergänzt werden soll dieses Angebot in diesem Jahr durch Grundlagen-Lehrgänge für Auszubildende, die bereits betrieblich ins erste Ausbildungsjahr einsteigen. Außerdem in Planung: ein Vorbereitungsunterricht auf das Handwerk im Bereich der technischen Mathematik, ohne die in allen drei Branchen nichts geht.

Aktionsfahrten

Festern Bestandteil von "Zukunft regionales Handwerk" sollen die sogenannten Aktionsfahrten sein. Los ging es im vergangenen Jahr mit Besuchen der Essener Motorshow (für angehende Kfz-Mechatroniker) sowie der Messe GET Nord in Hamburg (für zukünftige Anlagenmechaniker SHK). "Wir versprechen uns einen Motivationsschub und eine stärkere Identifikation mit der Branche", sagte Harald Hüsers. Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft hält den Start für gelungen.

In diesem Jahr sollen Touren zu Kfz Wiesmann nach Dülmen, zum SHK-Großhandel Cordes und Gräfe nach Bremen sowie zur Papenburger Meyer-Werft geben. Auf dem Programm steht auch die Beteiligung an Berufsinformationsbörsen und an den Fachwettbewerben der Berufsbildenden Schulen. Ebenso am Girls´Day, denn auch junge Frauen sollen verstärkt für Handwerksberufe beigeistert werden.

Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt rund 200 000 Euro. Finanziert wird es durch Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Land Niedersachsen sowie von den Innungen.

Bericht aus der Meppener Tagespost vom 11.03.2013.

 

06.03.2013

Handwerk macht sich fit für die Zukunft

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Und während die einen versuchen den Bedarf durch Arbeitskräfte aus dem Ausland zu decken, setzt die Kreishandwerkerschaft Emsland auf den heimischen Nachwuchs. Um Azubis für eine Lehre im Handwerk zu begeistern ist gestern das Projekt "Zukunft regionales Handwerk" offiziell an den Start gegangen. Ems-Vechte-Welle-Reporterin Inga Graber berichtet.

Bericht auf der Ems-Vechte-Welle vom 05.03.2013.

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